Das fertige Schweizer Zopf Rezept

Schweizer Zopf Rezept – Das ist der Sonntagszopf, den ihr sucht

Menge

2 Schweizer Zöpfe

Zubereitung

2.5 Stunden

Backen

30 Minuten

Schwierigkeit

Mittel

Leider war ich noch zu jung, um viele Erinnerungen an meine Schweizer Grossmutter zu sammeln. Eines ist mir (oder besser gesagt meinem Gaumen) aber geblieben: Sie war die beste Zopfbäckerin im Dorf. Der Sonntagszopf ist eine Schweizer Tradition und ich habe nun die Ehre, das Schweizer Zopf Rezept meiner Grossmutter der Welt zu schenken. Mein Schweizer Zopf mag zwar optisch nicht der schönste sein, aber nach dem Sonntagsbrunch mit Freunden ist Lia und mir kein Stück für zuhause übrig geblieben.

Vor dem Backen wird der Schweizer Zopf mit reichlich Eigelb bestrichen, was ihm seine goldene Farbe verleiht. Das fluffige Brot mit seinem dezenten Geschmack eignet sich für jedes Frühstück, Abendessen oder wie bei uns, für den Sonntagsbrunch.

Mit diesem Schweizer Zopf Rezept können zwei Schweizer Zöpfe mit je 500 g Mehl hergestellt werden. Wer also nur einen Schweizer Zopf braucht sollte nur die Hälfte der Zutaten verwenden.

Zutaten für das Schweizer Zopf Rezept

MengeBezeichnung
1 kgZopfmehl
1 ELSalz
1 StückHefewürfel
100 gButter
5 dlMilch
3 ELZucker
3Eier
Alle Zutaten für das Schweizer Zopf Rezept

Zubereitung des Schweizer Zopfs

  1. Die Hefewürfel in 2 EL Zucker zergehen lassen. Gleichzeitig die Butter in einer kleinen Pfanne. Bei niedriger Hitze,  etwas weich werden lassen (sie sollte nicht ganz schmelzen, nur weich sein).
  2. Die Milch zusammen mit 1 EL Zucker erwärmen bis sie lauwarm ist. Zwei Eigelbe in die lauwarme Milch geben und gut rühren. Die Hefewürfel zusammen mit dem Zucker beigeben und nochmals alles gut rühren. Die Milch von der Wärme nehmen. Die Milch darf nicht zu warm werden, da die Eigelbe sonst gerinnen.
  3. 3 Eiweisse steif schlagen (das übrig gebliebene Eigelb brauchen wir später noch!).
  4. Alle Zutaten mit dem Mehl gut vermischen, so dass ein Zopfteig entsteht. Wie so oft, ist dieser Schritt am einfachsten mit den Händen zu erledigen.
  5. Schliesslich folgt eine Tätigkeit für alle, die etwas Frust abbauen müssen: Den Zopfteig aus der Schüssel nehmen und auf eine flache und leicht bemehlte Oberfläche legen. Den Zopfteig mit einem Wallholz klopfen bis die Oberfläche schön glatt ist. Anschliessend wieder in eine Schüssel geben.
  6. Den Zopfteig für mehrere Stunden (wir empfehlen mindestens 2) aufgehen lassen.
  7. Jetzt kann endlich der Schweizer Zopf geformt werden! Dazu gibt es einen einfache Option und eine schwierigere Option:
    1. Den Zopfteig in zwei gleichgrosse Stücke teilen. Die Stücke zu dicken Würsten rollen und verdrehen. Fertig sind die zwei Schweizer Zöpfe. Diese Option habe ich gewählt und ist in den Fotos abgebildet.
    2. Den Zopfteig in vier gleichgrosse Stücke teilen. Die Stücke in zu Würsten rollen und je zwei in der Mitte übereinander legen. Anschliessend zu Zöpfen verdrehen. Fertig sind die zwei, leicht besser aussehenden, Schweizer Zöpfe!
  8. Bei 200 °C für ca. 30 Minuten backen, bis der Schweizer Zopf eine schöne, goldene Farbe hat.

Schweizer Zopf Rezept als PDF herunterladen

Das fertige Schweizer Zopf Rezept

Nährwerte des Schweizer Zopfs

Zwei normale Stücke Zopf oder ein dickes Stück Zopf (1/10 eines ganzen Zopfs) enthalten ungefähr die folgenden Nährstoffe:

Kalorien

252 kcal

Fett

6 g

Kohlenhydrate

42 g

Protein

7 g

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2 Kommentare. Leave new


  • Schon gut, dass sich auch (offenbar) Nichtschweizer an den Schweizer Zopf wagen, Nun, das präsentierte Rezept ist sehr weit von einem SCHWEIZER Zopf entfernt!

    Was nicht hinein gehört, ist
    – Zucker (und zwar eine grosse Portion). Der Schweizer Zopf ist eigentlich ein geflochtenes Weissbrot -kein flacher Kuchen!!
    – Eier im Teig (und dann auch noch geschlagenes Eiweiss…)
    – Die Form hier ist nie und nimmer eine CH-Zopf-Form. Verdrehte Würmer gehen nun einmal nicht, der CH-Zopf wird aus ZWEI Strängen “zöpflet” und durch die Zopftechnik wird er schön hoch.

    Bitte bieten Sie doch kein Rezept an, das Sie offenbar nicht von Schweizern haben, das ist sehr peinlich.

    Antworten

    • Liebe Nelly. Die Frage, ob mein Rezept oder ihr Kommentar peinlich sind, lasse ich an dieser Stelle offen. Ich wusste nicht, dass es eine zentrale Verwaltung darüber gibt, was einen „echten Schweizer Zopf“ ausmacht. Da hätte ich wohl besser vor dem Veröffentlichen des Rezepts meiner Schweizer Grossmutter nachgefragt. In einem Punkt gebe ich Ihnen zwar recht, schön sieht mein Zopf nicht unbedingt aus (lecker ist er aber trotzdem). Dies habe ich aber bereits im Rezept erwähnt, haben Sie diesen auch durchgelesen?
      Ihre xenophobische Annahme (auch wenn ihr Kommentar ironischerweise im Ausland verfasst wurde), ich wäre offenbar kein Schweizer, lässt mich aber vermuten, dass sie nichts mehr als ein gelangweilter Troll sind. Werde ich ihren Kommentar deswegen löschen? Nein, Besucher sollen sich über ihre Engstirnigkeit amüsieren können. Ich wünsche Ihnen, Sie werden auch irgendwann ihr Glück finden und müssen Ihren Alltag nicht mit dem Verfassen von verbitterten Kommentaren im Internet verbringen.
      Ich lade alle Schweizer und Nichtschweizer ein, sich an den Schweizer Zopf zu wagen!

      Antworten

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