Von den wundersamen Helferlein der Natur

 

Seit ich nach einer langwierigen Krankheit wieder putzmunter bin, stinkt es mir gewaltig, wenn ich wieder zu chemischen Waffen greifen muss. Ich versuche seit mehr als einem Jahr mehr oder weniger ohne Medikamente auszukommen. Stattdessen habe ich mich schon reichlich über Naturheilkunde informiert. Kräuter, Blumen, Gemüse verhelfen bei manch einem Wehwehchen zu rascher Heilung und vieles davon wirkt auch präventiv. So sorgen verschiedenste natürliche Inhaltsstoffe für ein stärkeres Immunsystem, schönere Haut und Haare sowie für ein rundum tolles Wohlbefinden. Ausserdem schonen die Helferlein aus der Natur unser finanziell angeschlagenes Gesundheitssystem 😉

Die nachfolgenden Tipps und Tricks sind natürlich nicht alle wissenschaftlich belegt und bei vorangehenden Erkrankungen eventuell mit Vorsicht zu geniessen... Mir hat‘s geholfen, also einfach mal ausprobieren! Ich bin mir sicher, ein paar Tipps kennt ihr bereits! Falls ihr noch mehr natürliche Heilmittel kennt, freue ich mich über euren Kommentar!

Weizenkeime

Täglich ein, zwei Esslöffel Weizenkeime ins Müsli oder Joghurt gemischt, können echte Wunder bewirken: Die Weizenkeime sind sehr reich an B-Vitaminen, welche vielerlei Funktionen im Körper haben. So wirken sie fruchtbarkeitsfördernd, sorgen für schönere Haare und Nägel, einen gesunden Stoffwechsel und wirken sich positiv auf das Immunsystem aus. Das in den Keimen enthaltene Vitamin E wirkt zudem antioxidantisch. Meine Lieblingszutat für das allgemeine Wohlbefinden. Broccoli hat übrigens ähnliche Effekte. Liam und ich schwören auf Broccoli. Im Winter essen wir bestimmt 2-4 mal pro Woche Broccoli.

Naturjoghurt

Bei leichtem Sonnenbrand wirkt das Joghurt kühlend, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und beschleunigt die Regenerierung. Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht mit einer Naturjoghurt/Olivenöl-Haarmaske gegen Schuppen: nach einer Anwendung hat sich der Juckreiz und die Schuppen deutlich reduziert.

Orangenblüte

Schon früher hat mir meine Mama Orangenblütentee vor dem Schlafen gegeben, wenn ich nervös war oder einfach nicht schlafen konnte. Die Orangenblüte hilft gegen Einschlafstörungen und wirkt allgemein beruhigend. Am besten sollte man über längere Zeit ca. eine Stunde vor dem Zubettgehen eine Tasse Orangenblütentee trinken. Bei mir hat’s geholfen! Die Orangenblüte soll auch bei einem nervösen Magen helfen.

Rhabarberstängel

Letztens hatte ich wieder so ein mühsames Ding auf meiner Zunge: eine Aphte. Ich hasse diese winzigen, aber unglaublich Schmerzhaften kleinen Pickel auf der Zunge oder allgemein im Mund. Wieder einmal schien nichts zu helfen bis ich im Internet auf den Tipp gestossen bin, der Stoff im Rhabarber soll helfen. Liam hat mir frischen Rhabarber aus Mamas Garten besorgt und ich hab’s sogleich ausprobiert, den Stängel auseinandergeschnitten und an der Schnittstelle auf die Aphte gehalten. Und ihr glaubt’s nicht, es hat superschnell geholfen! Am nächsten Tag schmerzte die Aphte nicht mehr. Unbedingt merken!

Kamille

Liam leidet öfters an sogenannten Hagelkörnern: winzig kleine Pickelchen am Auge, die wahnsinnig schmerzhaft und störend sind. Am besten hilft ein warmer, in Kamillentee getunkter Wickel oder Wattebausch. Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigt auch nervöse Magen.

Olivenöl

Mein Antischuppenmittel Nummer eins! Wenn im Winter die Kopfhaut trocken wird, bekomme ich oft Schuppen. Zusammen mit dem Naturjoghurt sorgt das Olivenöl für einen ausgewogenen Hautschutzmantel. Dazu je nach Haarlänge 2-5 Esslöffel Naturjoghurt mit 1-2 Esslöffeln Olivenöl vermischen, auf die Haare geben und einmassieren. Nach ca. einer Stunde gut auswaschen. Olivenöl macht definitiv schönere Haut und Haare.

Honig

Als Kind zusammen mit Milch zum Einschlafen oder bei Heiserkeit im Tee: ein wunderbarer, sehr leckerer Helfer! Irgendwo habe ich gelesen, dass regelmässiger Verzehr von regionalem Honig zur Immunisierung bei Heuschnupfen helfen soll, vielleicht muss ich das diesen Herbst in Angriff nehmen.

Pfefferminze

Hilft mir vor allem bei Sodbrennen: einfach zwei, drei frische Blätter lange kauen oder zum Tee verarbeiten. Pfefferminze soll auch bei anderen Magenbeschwerden echte Wunder bewirken. Und im Winter, wenn die ersten Erkältungsviren da sind, hilft ein warmer Pfefferminztee natürlich aucht und sorgt ausserdem für ein wohlig gutes Gefühl.

 
Lia